Marine-Regatta-Verein Stützpunkt Bielefeld e.V.




Das Wetter versprach eigentlich nicht das Beste zu werden, als wir unsere Motorradtour starteten. Also vorsichtshalber die Regenkombi eingepackt und einen dicken Pullover mehr mitgenommen, so trafen wir uns am Freitagmittag bei Stefan, Ziel: Eifel.
Wir: Marion und Stefan, Birgit und Thomas, Simone und ich. Petra konnte uns krankheitsbedingt leider nicht begleiten.


Weil wir es eilig hatten, wollten wir für die erste Etappe über die A 2 fahren... und kamen prompt vom Regen in die Traufe: Unfall, Stau! Wir konnten uns da noch mehr oder weniger elegant durchlavieren und die nächste Ausfahrt nehmen, aber der geplante Zeitvorsprung war natürlich dahin. Also weiter über Bundesstraßen durchs Sauerland. Dort wurde es tatsächlich etwas kühler und ein paar Regentropfen bekamen wir auch aufs Visier.

 

Aus den Bergen des Sauerlands ging’s runter an den Rhein, und als wir bei Linz auf die Fähre fuhren, wurde das Wetter (und die Laune) immer besser.
Im Hotel in Ahrweiler angekommen (übrigens sehr zu empfehlen, gut und günstig, direkt an der Stadtmauer gelegen), wurden schnell die Zimmer bezogen, sich landfein gemacht und ein Lokal gesucht, wo man was zu essen bekam. Dies gestaltete sich ein wenig schwierig, weil viele Gaststätten dort um 21:00 Uhr schließen - die Stadt ist eher auf Nachmittagstourismus ausgelegt. Es fand sich schließlich doch noch eine Gelegenheit zum Essen fassen, und für einen Schoppen zum Abschluss des Tages gab’s auch noch eine Gelegenheit.

Am Samstag ging es - nach einem sehr guten Frühstück - ab ins Land: Kurven über Kurven, mal lang gezogen und schnell, gleich im Anschluss wieder Serpentinen mit Haarnadelkurven, herrlich! Natürlich kamen wir auch am Nürburgring entlang. Drauf wollten wir allerdings nicht, da waren schon andere.

 

Zu Mittag eine Pause in Bad Münstereifel, ebenfalls eine sehenswerte Stadt.
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 ahrweiler 005   Abends, zurück in Ahrweiler, bekamen wir noch Besuch von Marions Tochter nebst Ehemann und Kind, die wohnen da um die Ecke. Weil wir früher waren, gab es auch eine größere Auswahl an Restaurants, in denen man sich stärken konnte. Bei herrlichem Sonnenschein saßen wir bis in die Nacht zusammen, zuerst in der Weinstube, später noch auf der Terrasse vor dem Hotelzimmer.

 

ahrweiler 006Sonntagmorgen: der Himmel war bedeckt und es wurde schwül. Da lag was in der Luft! Also: noch ein Abschlussfoto und dann ab Richtung Heimat. Der Kurs führte uns durch die ehemalige Bundeshauptstadt, über den Rhein, entlang der Sieg (auch schöne Motorradstrecken dort) und wieder durchs Sauerland. Weil es immer schwüler wurde, wählten wir wieder Bundesstraßen für den letzten Teil der Reise. Gegen 18:30 kamen alle wieder wohlbehalten zu Hause an, ca. 830 km schöne Strecken und Kurven hatten wir abgespult und Erfahrungen gesammelt. Und keinen Augenblick zu spät: eine Stunde später ging ein ordentliches Gewitter runter.

Fazit von allen: schön war’s, das machen wir unbedingt wieder!

In diesem Sinne:
Mast- und Schotbruch,
Dietmar

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